25.02. - 04.03.2017 Jordanien - Auf den Spuren von Mose

Vom 25. Februar bis 4. März waren 39 Leute aus Bayreuth und Umgebung unter der Leitung von Pfr. Gottfried Lindner unterwegs, um Jordanien kennenzulernen. Jeden Tag feierten wir eine Andacht mit Texten aus dem Leben von Mose.

Am ersten Tag brachte uns das Flugzeug von München in die Hauptstadt Amman. Dort begrüßte uns Khalid, unser Reiseführer. Er hat Archäologie studiert, was uns bald zugutekam.

Am Sonntag lernten wir die neue Hauptstadt Amman kennen und auch die Hauptstadt des Altertums: Jerash. Sie wird auch das Pompeji des Ostens genannt.

Am Montag ging es zum Mose Berg Nebo. Von hier sah Mose das Gelobte Land, das er aber nicht betreten durfte. In der St. Georgskirche konnten wir das Mosaik der ältesten Landkarte Palästinas erkunden. Dann stiegen wir hinab zum Jordan an die Taufstelle des Johannes. Der Bus brachte uns zum Toten Meer. Einige von uns nutzten die Möglichkeit, dort zu baden bzw. sich vom Salzwasser tragen zu lassen.

Auf der Straße der Könige ging es am Dienstag zum Palast des Herodes in Machärus, wo Johannes enthauptet wurde. In Serpentinen ging es durch das Wadi Mujib mit faszinierenden Landschaftsbildern dieser Berglandschaft, die man den Grand Canyon Jordaniens nennt. Schließlich besuchten wir noch das Tal „Little Petra“.

Der Mittwoch gehörte der weltberühmten Felsenstadt Petra. Hier hatten wir einen ganzen Tag Zeit, diese Wunderwelt der Berge und Felsen mit den vielen Ausgrabungen und Felsenhäusern und Höhlen zu entdecken. Wer alle Wege nutzte, legte über 20 km zurück mit unendliche vielen Stufen, Schluchten und Tälern.

Höhepunkt des Donnerstags war die Wüstenfahrt mit Jeeps durch die sagenhafte Wüstengegend Wadi Rum. Die Beduinen bereiteten uns ein schmackhaftes Essen. Am Abend erreichten wir das Rote Meer.

Der Freitag gehörte diesem Meer, an das Saudi Arabien, Ägypten und Israel grenzt. Die Wassertemperatur von 24 Grad lud uns zum Baden ein. Auf freiwilliger Basis wurde eine Schifffahrt zum Tauchen und Schnorcheln angeboten oder eine Glasschiff-Fahrt, um die Zauberlandschaft des Meeresbodens zu beobachten. Am Abend feierten wir einen kleinen Gottesdienst zum Weltgebetstag mit einem Abendmahl.

Am frühen Samstagmorgen startete unser Flugzeug von Aqaba nach Amman. Dabei konnten wir die schöne Wüsten- und Berglandschaft noch einmal von oben bestaunen. Zum Umstieg hatten wir nur eine Stunde Zeit. Kurz vor 14 Uhr landeten wir glücklich in München und der Bus brachte uns nach Bayreuth.

Das Land Jordanien wird uns wohl immer in besonderer Erinnerung bleiben. Wir erlebten unvergessliche Bilder und eine feine geistliche Gemeinschaft. Unser Reiseführer Khalid brachte uns nicht nur die Sehenswürdigkeiten seines Landes nahe, sondern auch das Familienleben, den Islam seines Landes und auch das königliche Staatsystem mit seinen Stärken und Schwächen.

G.L.