Unsere Pfarrerin: Susanne Memminger

Pfrin. Susanne Memminger bei ihrer EinführungSeit dem 1. November 2019 wohne ich offiziell im Pfarrhaus in Laineck und darf Ihre neue Pfarrerin sein. Gerne möchte ich mich hier kurz vorstellen.

Von der Kindheit zu den ersten Schritten im Glauben

Mein Name ist Susanne Memminger. Ich bin im Süden von Nürnberg, im Stadtteil St. Peter aufgewachsen. Meine Eltern ließen mich taufen und nahmen das Versprechen, das sie gegeben hatten, ernst: der Kindergottesdienst gehörte am Sonntag einfach dazu und unter der Woche ging es in die Jungschar bei der Landeskirchlichen Gemeinschaft. So machte ich meine ersten eigenen Schritte in puncto Glauben.

Das „Ja“ zu Jesus

Im Präparanden- und Konfirmandenunterricht wurde mein Interesse für Jesus und seine Kirche weiter gestärkt, so dass ich am 7. April 1977 von ganzem Herzen zu meinem Heiland Jesus Christus „Ja“ sagte. Mein Konfirmationsspruch aus dem Psalm 73 war mir seither ein wichtiger Wegweiser: „Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde“. Sollte ich doch schon bald und immer wieder merken, dass Menschen einen verlassen und es so sehr darauf ankommt, in Gott gegründet zu sein.

Mitwirkung in der Gemeindearbeit

In der Jugendgruppe des CVJM St. Peter wurde ich zum lebendigen, aktiven Glauben geführt. Ich konnte Erfahrungen sammeln, wie man eine Jungschar leitet, wie Jugendgottesdienste gestaltet werden und ich durfte einen Gospelchor gründen, den es heute, nach über 30 Jahren, immer noch gibt.
Mit meiner Heimatgemeinde unternahm ich als Griechenlandfan mehrere Jugendreisen, die sich als sehr fruchtbar erwiesen: viele Freundschaften, sogar einige Ehen ergaben sich daraus. 

Früher Todesfall in der Familie

Ein tiefer Einschnitt in meinem Leben war der frühe Tod meiner Mutter, als ich 21 Jahre alt war. Mein Vater starb nur acht Jahre später. So musste ich vieles allein meistern. Gott war mit seiner Liebe da und dadurch war ich gehalten.
Viele Aufenthalte im evangelischen Kloster auf dem Schwanberg führten mich zur Kontemplation und in eine tiefe Gebetspraxis.

Studienzeit und Pfarramtsstellen

Nach dem Studium in Erlangen, Neuendettelsau und Heidelberg wurde ich Vikarin in Nürnberg-Altenfurt. Danach wurde ich in Bindlach auf die zweite Pfarrstelle und im Jahr 2000 auf die erste Pfarrstelle berufen. Als Seelsorgerin erlebte ich hier viel Schönes, musste aber auch in großem Leid und bei schweren Sorgen beistehen. Ohne Glauben an den lebendigen Gott in Jesus Christus wäre das nicht möglich gewesen.

Neuorientierung

Nun kommt nach einer langen Zeit an einem Ort mit viel Verwaltungs- und Bautätigkeit für mich ein neuer beruflicher Abschnitt. Ganz bewusst bewarb ich mich auf die Pfarrstelle Laineck - Epiphaniaskirche, weil ich den Schwerpunkt wieder auf mehr Seelsorge legen möchte, aber auch meine Erfahrung im Bereich „Gemeinde bauen“ und „Bauen in der Gemeinde“ einbringen möchte.

Berufliches Engagement neben den Pfarramtsaufgaben

Von Kindesbeinen an war ich begeistert von der Schöpfung Gottes. Tiere standen immer in meinem besonderen Interesse, aber auch die Landwirtschaft und die Umwelt allgemein. Als Umweltpfarrerin des Dekanats setze ich mich dafür ein, Fragen und Antworten, die unsere Kirche hat, weiterzugeben, zu bedenken und zu realisieren.
Darüber hinaus bin ich als Dekanatsbeauftragte für Lektor*innen und Prädikant*innen für die ehrenamtlich Mitarbeitenden da, die eigenverantwortlich Gottesdienst halten.

Privates Engagement

Privat engagiere ich mich im Umweltschutz, im Tierschutz, für Foodsharing, schreibe Andachten für diverse Verlage, gehe gern spazieren und singe begeistert im Chor.
Ein besonderes Projekt ist der Bau meines Hauses am Oschenberg, in das ich, wenn es mal fertig wird, einziehen darf.

Auf die erste Begegnung

Ich freue mich sehr auf die Begegnung mit Ihnen im Gottesdienst oder im Pfarrhaus, bei einer Gemeindeveranstaltung, im Kindergarten oder einfach auf der Straße.

Ihre Pfarrerin Susanne Memminger