03.10.2012 Gedenkstättenfahrt nach Flossenbürg

Nach einer kleinen Einführung ins Thema im Gemeinderaum über die Hindergründe und möglichen Ursachen des Nationalsozialismus fuhr am 3. Oktober unsere kleine Lainecker Gruppe, unter der Leitung von Martin Dörnhöfer, zur KZ-Gedenkstätte nach Flossenbürg.
Zuerst besuchten wir dort in Floß einen Judenfriedhof, erfuhren Interessantes über die jüdischen Beerdigungsrituale und den jüdischen Glauben und beteten gemeinsam das Kaddisch – ein jüdisches Totengebet

Anschließend stärkten wir uns auf einem Parkplatz gemeinsam bei mitgebrachtem Kaffee, Tee, Kuchen und Wurstbroten.

Danach begleitete uns Martin Dörnhöfer durch die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Flossenbürg und erklärte uns anschaulich die Zusammenhänge und Abläufe dieses Konzentrationslagers, in dem damals so viele Menschen Leid erfuhren und den Tod fanden. Mit Erzählungen, Gedichten, besinnlichen Texten und Gebeten brachte er uns die damalige Zeit und Geschichte nahe. Die dortigen Ausstellungen und Installationen gingen einem sehr nahe. Es ist wirklich kaum zu fassen, was in diesem Lager damals vorging. Auch wenn es schwer ist, sollte man sich dennoch mit diesem Teil unserer deutschen Geschichte befassen. Denn nur wer sich mit der Geschichte auseinandersetzt, kann daraus lernen.

Nach einem kurzen Abstecher zu dem Steinbruch, in dem damals die KZ-Häftlinge unter schwersten Bedingungen arbeiten mussten, ging es wieder zurück nach Laineck in den Gemeinderaum. Dort saßen wir noch ein bisschen zusammen bei einer leckeren Kürbissuppe und reflektieren das Erlebte. Ein gelungener, beeindruckender. sehr interessanter Ausflug.